Seit einigen Jahren helfe ich auch Blinden / Sehbehinderten und ihren Hunden. 


Neben einer Spielstunde, in der die Hunde einmal in der Gruppe alle unter Aufsicht frei toben dürfen, brauchen auch Blindenführhunde und ihre Halter manchmal spezielle Hilfe. Hier kommen mal zwei zu Wort:


  Robert Landsberg mit Harras

Erfahrungsbericht:

Vor einigen Jahren hörten wir vom Angebot eines Antigiftköder-Trainings. Dies brachte uns auf die Idee, ein solches Training auch für unseren Personenkreis (blinde / sehbehinderte Menschen) mit Blindenführhunden anzubieten. Wir nahmen Kontakt zu Manuela auf und fragten, ob sie es sich vorstellen könnte, ein solches Training mit uns durchzuführen. Mit einigen Gespannen (Blindenführhund mit Halter) absolvierten wir dann dieses Training.

Daraus entwickelte sich eine Hundespielgruppe einmal monatlich.

Darüber hinaus sprachen wir auch über Schwierigkeiten, die auftreten können im Zusammenspiel mit dem Blindenführhund. So kam es bei unserem Blindenführhund Harras dazu, dass er in fremder Umgebung sehr gestresst war. Dies äußerte sich mit erheblichem Ziehen und verstärktem Hecheln. Wir vereinbarten Einzelstunden. Ich traf mich in fremder Umgebung mit Manuela. Besonders trat das Problem bei Harras in Menschenmengen auf, so absolvierte man die ersten Übungen am Rande eines Einkaufzentrums mit vielen Menschen und Hindernissen. 

Mit viel Ruhe, die Manuela mir eindrucksvoll vermittelte, bekam ich auch Ruhe in das Tier. Wir trafen uns 5 Mal, wobei es beim letzten Mal schon keinerlei Probleme mehr gab.

Heute, ein halbes Jahr später, sind Harras (4,5 Jahre) und ich wieder ein sicheres Gespann.

Für den nachhaltigen Erfolg danke ich Manuela sehr!

Robert Landsberg